Wo-bin-ich Weblog


Goethe Institut – Vorlesung „Mijn Duitsland“ -
September 22, 2008, 8:06
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Dienstag der 16.09.2008

So, was steht an?

Wie immer muss ich die Kinder um 15.30 Uhr an der Bushaltestelle abholen. Danach mache ich die Hausaufgaben mit ihnen und mache noch eine Kleinigkeit zu essen. Auf jeden Fall gibt es immer Obst, wenn wir was im Hause haben. Um 18 Uhr kommen beide Elternteile auch schon nach Hause und das ist auch gut so, da ich mich fertig machen muss für eine Veranstaltung im Goethe Institut. Ich schaue mir eine Deutschland-Reise der etwas anderen Art mit einem der bekanntesten niederländischsprachigen Autoren Belgiens an. Geert van Istendael hat sich nicht nur als Romanschriftsteller, Dichter und Journalist, sondern auch als Übersetzer großer deutscher Autoren wie Goethe, Heine oder Brecht, einen Namen gemacht. Sowas lass ich mir nicht entgehen. Er ist persönlich da. Er beschreibt seine Beziehung zu Deutschland als
eine ganz besondere Art und Weise, die geprägt ist, von umfassender Kenntnis und unübersehbarer Sympathie. Zum Ende seiner Vorstellung konnte man sich sein Buch kaufen, auf Deutsch oder Niederländisch. Das Niederländisch war natürlich umpfangreicher, da man nicht alles Wort für Wort übersetzen konnte. Außerdem bestand noch die Möglichkeit, sich ein persönliches Autogramm zu holen. Getränke waren natürlich auf der Veranstaltung gratis.

Das blaue ist das Deutsche, was ich mir auch gekauft habe und das rechte mit dem

Brandenburger Tor ist die niederländische Ausgabe.

Als alles vorbei war,machten wir uns auf den Weg (Jan, Benni, Gertjan und ich) zum deutschen Stammtisch, um dort noch ein wenig zu plaudern und etwas zu trinken. Dort lernte ich dann Nina aus Neumünster kennen, die auch als Au-Pair hier ist und dann am späten Abendnoch Eric. Er studiert Sprachwissenschaften an der Uni Heidelberg. Er kann bis jetzt 6 Fremdsprachen!!! Bis jetzt…. Das ist aber viel!!! Mal so nebenbei..

Im EU-Parlament gibt es einen Dolmetscher der genau 12 Sprachen kann. Das ist eine Menge oder??? Der Typ hat bestimmt nicht viel zu tun und hat einfach Langeweile (sagt Verena immer). Tschüss



Mein erster Schultag!!!
September 22, 2008, 8:00
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Montag der 15.09.2008

Ab geht die Post. Wo finden sich meine Unterrichtsräume???? Ah ja…also ich muss mit der Metro 1 A bis zur Kunststation fahren und dort steige ich um in die Metro 2. Von dort aus sind es dann nur noch 2 Station. Aber es ist so nervig morgens mit der Metro zu fahren, denn es herrscht ein GEDRÄNGEL und GEQUETSCHE. Die Metro ist einfach überschwemmt von Menschen. Man kann sich weder nach Rechts noch nach Links bewegen. Puh…Geschafft!!

Jetzt muss ich nur noch die richtige Straße aufsuchen. Und das ist nicht immer leicht. Suche…suche…gefunden.

Als ich dann angekommen bin, setzte ich mich natürlich erstmal in einen falschen Klassenraum. Die Leute haben mich auch schon komisch angeschaut. Das war mir total unangenehm. Ich habe einfach mal in der Klasse nachgefragt, ob das der Französischkurs für die Anfänger wäre. Falsch. Also ging ich in den großen verwinkelten Flur, wo die Kurslisten ausgehängt sind. Dort habe ich dann jemanden gertroffen, der den gleichen Kurs belegt hatte wie ich. Das ist gut. Ich zögerte nicht lange und sprach sie an. Sie spricht Englisch. Perfekt. Wir stiegen einfach nicht durch. Was will uns der Plan sagen????!!!!

Natürlich wollten wir nicht zu spät kommen und ich ging ins Sekretariat und fragte einfach nach meinen Raum. Gut das ich gefragt habe, der Unterrichtsraum befindet sich ein Gebäude weiter. Um zu diesem Gebäude zu gelangen muss man durch ein großes Tor. Davor befindet sich eine gelb schwarz gestreifte Schranke. Man muss durch das Tor fast durchgehen und dann kommt auf der linken Seite eine steile Treppe, die zu den Unterrichtsräumen führt. Und dann fing auch schon der Sprachunterricht an. Wir sind eine gemixte Truppe. Das ist ganz normal hier. Unter uns befinden sich Türken, Griechen, Afrikaner, Dänen, Australier, Japaner und und und…hab schon fast alle Regionen vergessen. Selbstverständlich bin ich die einzige Deutsche!!! Mein erster Gedanke war es, wie wird der Unterricht durchgeführt. Nicht jeder kann Englisch oder so. Okay…Der ganze Sprachkurs ist auf Französisch aufgebaut, aber wir stellen doch immer wieder ein Frage in Englisch und sie gibt uns dann ausnahmsweise eine Antwort. Mein Kurs geht 2mal in der Woche. Das sind die Wochentage Montag und Mittwoch jeweils von 8.45 Uhr – 11.45 Uhr,inkl. 15Min Pause. Das sind genau 3 Stunden pro Tag, das ist in Ordnung. Fast vegessen… in unserer Klasse gibt es auch einen Besserwisser. Welche Klasse hat nicht so einen Typen??? Wie alt er ist???? Ich schätze zwischen 60-70 Jahre und geht einem nur auf den Wecker. Er labert in einer Tour und quatscht nur dazwischen. So was gibt es doch nicht. Unmöglich diese Person und er ist angeblich noch Doktor oder Professor an einer Universität. Wer das glaubt???!!!! Gut…aber sonst läuft alles paletti…

Das Logo meiner Sprachschule

EPFC – Campus de la Plaine CP 220
Bd du Triomphe, 1 – accès 2 – Bâtiment HA
1050 Bruxelles



Nach der FEIER am Samstag…..(14.09.2008)
September 18, 2008, 9:46
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Ohh…ohhhh…ooohhhh

Es ist jetzt genau 9.30 Uhr und ich müsste jetzt mal langsam aus meinem warmen Bett steigen, da gestern abend noch ein Zettel vor meiner Tür lag und dort stand, dass wir um 10 Uhr zu schwimmen fahren. Okay!!! Dann stehe ich jetzt auf!! Selbstverständlich musste ich mich jetzt beeilen. Als ich mich dann endlich startklar gemacht habe und in die Küche ging (frühstücken), war der Raum wie leer gefegt. Was ist hier los? Komisch!!! Ich schaute ins Wohnzimmer und dort waren alle. Sie waren auch noch nicht fertig!!!! Warum beeile ich mich so???  Sie mussten wie ich noch frühstücken und sogar noch was Ordentliches anziehen. Na ja, okay dachte ich. Dann fuhren wir los. Wir fuhren zum Glück in ein Schwimmbad, wo keine Badekappenpflicht ist. Ich bin mit jedem Kind einzeln die Wildwasserbahn gerutscht. Das war richtig schwierig , da ich immer ein Auge auf die Kinder werfen muss. 3 Stunden waren vergangen und wir machten uns wieder auf den Weg nach Hause. Dort angekommen legten wir unsere Schwimmsachen ab und gingen gleich wieder los. Zum Flohmarkt. Dort steht Verena und verkauft alte Spielsachen von den Kindern…Playmobil…Soo…jetzt war ich fix und fertig…

Die Kinder bekamen riesigen Hunger und wir holten von einem Türken oder Kurden, keine Ahnung, vier Portionen Pommes…danach  ging es mir total schlecht….abends bekam ich dann DURCHFALL…so war der Tag für mich gelaufen. Gute Nacht…

Artikel: Pommes kommen aus Belgien

In der Tat – wer jemals in Belgien war und die belgische Küche genießen durfte, der würde vermutlich ganz ohne wissenschaftlichen Hintergrund felsenfest behaupten: Die Pommes frites müssen belgischen Ursprungs sein! Denn hier bekommt man Pommes als Beilage zu fast jedem (!) Gericht. Sogar zu Krabbensalat! Und wirklich gut sind sie auch, die belgischen Pommes. Die Belgier haben es quasi schriftlich, dass sie die Erfinder der Pommes sind. Und das nicht nur im Asterix-Comic. In einem Manuskript aus dem Jahr 1781 von einem gewissen Joseph Gérard heißt es: „Die Einwohner von Namur, Huy, Andenne und Dinant haben die Gewohnheit in der Maas zu fischen, diesen Fang dann zu Frittieren, um ihren Speisezettel zu erweitern, v.a. den der armen Leute. Wenn die Gewässer zugefroren sind und das Angeln nur schwer möglich ist, schneiden die Einwohner Kartoffeln in Fischform und Frittieren diese dann. Diese Vorgehensweise ist mehr als 100 Jahre alt.“ Das bedeutet – Belgier aßen demnach schon etwa 1680 (!) frittierte Kartoffeln! Pommes frites könnten also aus nichts anderem als dem Versuch entstanden sein, kleine sprottenähnliche Fische zu ersetzen.

Dieser Meinung ist man im übrigen auch bei der WELT am Sonntag:

Fritten sind eine Erfindung Belgiens – und hier schmecken sie am besten



Celtica — Irish-Pub — Celtica (13.09.2008)
September 18, 2008, 9:11
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Hi

We make a night trip through Brussels and the goal is Celtica.

Celtica is the place to be around the Grand Place. Very easy to get to, and the best part about Celtica is the prices.

Happy hour starts at 1pm and goes untill midnight every day. Pints of Maes draught are 2 euros and this price cannot be beaten anywhere.

All the bartenders speak English and there are always a lot of friendly people.

That is very good, because most people don´t speak English here in Bruxelles. Upstairs disco on the weekends is also a good time.

Live acoustic music on most nights makes this place electric. Without a doubt, this is one place you must go if in Brussels even for just a night.

Good bye!!!!!



Fotos vom Delirium 12.09.2008
September 18, 2008, 8:46
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-Delirium -

Hier sind wir gerade im Delirium bzw. unterwegs konnten wir leider nicht an der Schokolade halt machen!!!



So sieht die Kneipe von INNEN aus!



Delirium (12.09.2008)
September 13, 2008, 2:55
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Heute bin ich ein bisschen später aufgestanden als sonst. Nachdem ich gefrühstückt habe, bin ich schnell zur Uni gefahren, um dort noch einen Sprachkurs in Spanisch zu bekommen. Ich muss nur noch Infos erhalten und mich Einschreiben. Als ich dort angekommen war, habe ich gleich erfahren, dass der Kurs, den ich belegen wollte nur für Studenten war, die den Vorkurs besucht haben und sonst sind alle Kurs belegt, scheiße. Kann ich nicht ändern.

2 Stunden später holen Peer und ich die Kinder von der Europaschule ab, weil wir danach gleich zum Schwimmen fahren wollen. Dort ankommen stehen wir vor einer geschlossenen Tür.

„Wir haben bis zum 14. Septemer 2008 geschlossen. Reperaturen!!!“

Da fingen die Kinder an zu weinen und zu schreien. Naja, wir konnten nichts dafür, aber wir bekamen die Schuld.Wir fuhren dann wieder zurück.

Party…
Gestern habe ich eine E-Mail von einem anderen Au-Pair bekommen, die ich  einige Tage vorher kennengelernt habe. Marlen schreibt:
Hey Susanne,
also wir wollten uns morgen Abend um 9Uhr mit nen paar Mädels bei der Station „beurs“ oben bei der großen weißen Treppe treffen (das teil, was nen bisschen ans Brandenburgertor erinnert und wo viele penner drauf abhängen). hast du lust mitzukommen?? wär gut, wenn wir wüssten, ob du kommst und falls du nicht weißt, wo das ist, versuch ichs nochmal genauer zu erklären. für alle fälle, meine handynr….
Hört sich gut an. Wir trafen uns also an dem besagten Ort. Die meisten von uns kommen aus Deutschland.  Ein sehr ruhiges und schüchterndes Mädchen kommt aus Japan und  das andere irgendwo aus Amerika. Ich habe es schon wieder vergessen, aber jeden Tag wird man mit neuen und interessanten Informationen überflutet. Wir wussten noch nicht genau wohin, aber bald entschieden wir uns für das Delirium.

Der Laden ist echt geil..Biersorten in Hülle und Fülle.. La carte ist so was von groß und es steht so viel drin, dass man noch bis nächstes Jahr dort sitzen könnte und endlich eine Entscheidung getroffen hat. Hier ist mal die Internetadresse, wenn ihr euch das „Cafe“ näher anschauen wollt.

http://www.deliriumcafe.be/




Kochen für die Familie! (08.09.2008)
September 13, 2008, 12:14
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Heute ist der 08.09.2008 und das ist mein erster Tag, wo ich ganz alleine bin und alle entweder zur Schule oder auf Arbeit sind. Also…erstmal ausschlafen. Um 15. 30 Uhr fängt mein Arbeitstag an und ich muss die Kinder vom Schulbus abholen. Daraufhin mache ich mit ihnen die Hausaufgaben. Marten hat eigentlich nie Hausaufgaben auf, da er in der Schule immer sehr schnell und korrekt ist. Außerdem bereite ich ihnen eine kleine Mahlzeit vor mit Vitaminen (Obst). Bevor ich die Kinder abgeholt habe, dachte ich nach, was ich heute so entdecken könnte? Ich machte mir Gedanken und mir ist eingefallen, dass ich gar nicht weiß, wo man hier einkaufen kann. Also habe ich ein bisschen im Internet recherchiert, um einen Laden zu finden. So, dass nächste Geschäft befindet sich eine Straße weiter von  mir. Ich schaute mich ein wenig um. Natürlich war der erste Blick von mir  der Preis. 1 Liter Milch kostet hier nur 2€. Ist das nicht billig? Und bei uns in Deutschland beschweren wir uns, wenn 1 Liter Milch 0,60€ kostet. Ein kleiner Salat, den man bei uns für 1-2€ bei Edeka bekommt, kostet hier (ab) 4€. Sogar die englischen Weingummis haben Wucherpreise. Der Preis beträgt 4,00€. Deutschland 1€ und ein paar Zerquetschte.

Auf jeden Fall habe ich dann einige Lebensmittel gekauft, um eine Käse-Porree Hackfleisch-Suppe zu zaubern. Einkaufen ist einfach nur teuer.  Für meinen kleinen Einkauf habe ich 17 € gezahlt. Das waren nur drei Porreestangen, Hackfleisch, Salat und Schmelzkäse. Nachdem Schmelzkäse habe ich ungefähr eine Stunde im Laden gesucht. Die Mitarbeitern konnte nur Französisch und kein Niederländisch. Daraufhin habe ich dann die Suppe gemacht und als alle zu hause anwesend waren, gab es meine Suppe. Lecker…

Wer gerne mal das Rezept nachkochen will:

Für 6-8 Personen

750 gr. Rinderhackfleisch
2 Stangen Porree
500 gr. frische Champignons
2 Liter Brühe
300 gr. Milkana schmelzkäse Sahne
300 gr. \“ \“ Kräuter
Pfeffer, Salz,2 Knoblauchzehen, gepresst
etwas Paprikapulver.

Hackfleisch anbraten und nach Geschmack würzen.
Porree in dünne Scheiben schneiden.Brühe aufkochen
Hack,Porree und Champignons in die Brühe geben und ca.20 min köcheln.
Den Schmelzkäse unter ständigem Rühren zugeben.
Die Suppe ist fertig, wenn der Käse komplett geschmolzen ist.

Guten Appetit!

Nur noch nach dem Essen abwaschen und dann wieder Freizeit.



Ruth fliegt für einen Tag an!! (Mittwoch, 10-09-08)
September 12, 2008, 11:43
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Guten Morgen!

Heute muss ich ganz früh aus dem Bett, um Ruth vom „Brussel-Nationaal-Luchthaven“ abzuholen. Fahre zuerst mit der Metro von mir zur Station „Gare Centrale“. Von dort fährt ein anderer Zug zum Flughafen. Hier muss ich mir ein Ticket kaufen, weil dieser Zug einer anderen Company gehört. Ich zahle für ein One-way Ticket 2,90€. Das macht dann für eine Hin- und Rückfahrt 5,80€. Das ist aber günstig hier. Die Fahrzeit beträgt ca. 20-30 Minuten. So…bin angekommen und gehe zum Eingang und da schreibt mir auch schon Ruth. Sie ist gut gelandet.

Wir machen uns gleich auf den Weg zu mir. Schnell die Klamotten abliefern, die sie mir aus Deutschland mitgebracht hat. Ein Tag vorher habe ich eine kleine Liste erstellt und habe sie Ali zugesendet, was ich noch benötige.

Was mir hier fehlt: „Deutsches Brot“!

Nachdem wir alles abgeliefert haben, sind wir gleich in die Stadt gesaust. Unterwegs haben wir eine bestimmte Bank gesucht. Diese Bank haben wir aber leider nie gefunden. Aber das spielt jetzt auch keine Rolle mehr. Am Anfang haben wir schnell nach 1-2 Ordner geschaut für meine Sprachschule und einen karrierten Block. Zwei Ordner haben wir nach einer Weile gefunden. Aber, wusstest ihr, dass es sehr schwer ist einen karrierten Block zu bekommen? Ich habe bis HEUTE keinen gekauft bzw. gefunden. Wir beide sind einfach von einem Geschäft in das nächste Geschäft gegangen. Zara, Galeria Inno,….

Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Einfach nur geil. Unterwegs haben wir uns was zu trinken gekauft und über die Menschen „geredet“, die vorbeigegangen sind. Und Ruckzuck war die Zeit um und Ruth musste wieder ihren Flug nach Deutschland nehmen. Schade…Fotos kommen noch. Es dauert seine Zeit.



Wir machen Brüssel unsicher!! (Lina und ich)
September 9, 2008, 10:36
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Sonntag der 07. September 2008

Heute findet das Straßenfest statt. Ich gehe abends nur kurz hin. Jetzt treffe ich mich erstmal mit Lina an der Schumanstation um genau 13 Uhr. Wir haben noch nicht wirklich was geplant. Das Wetter spielt leider nicht mit. Es regnet die ganze Zeit. Aber egal. Wir machen uns auf den Weg in Stadt. In der Stadt angekommen sind wir durch die großen aber auch durch kleine Straßen geschländert. Lina habe ich gezeigt, wo der Manneken Pis ist. Ihrer Meinung nach ist der Manneken Pis ganz schön klein und er steht versteckt. In den Büchern wir er viel größer beschrieben. Daraufhin machten wir gleich einen Abstecher zum diesjährigen Bierfest auf dem „le Grance Place“. Eintritt muss man nicht bezahlen, aber man muss sich Wertmarken kaufen (1 Wertmarke=1Euro). Wenn man  danach das Bierfest wieder verlässt wird man noch kontrolliert, ob man nicht ein Glas eingesteckt hat. Was auch sehr interessant ist, dass vor fast jeder Veranstaltung ein Wagen mit der Bezeichnung  Bob steht. Bob ist eine der vielen Kampagnen in Brüssel. Die dafür sorgen, dass man einen Alkohol-Test machen kann und eine Person dann ausgewählt kann, die fahren soll. Wir sind einfach den ganzen Tag durch die Straßen geschländert….



Hauptstadt von Belgien????
September 6, 2008, 9:46
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Natürlich ist das Belgien. Die Brüssler Region ist in zwei sprachigen Gebieten unterteilt.

Welches ist die belgische Flagge?

Bedeutung:

Die Farben der Flagge Belgiens spiegeln den bewegten Werdegang dieser Nation über viele Jahrhunderte, welche im Begehren der Unabhängigkeit vom historischen Tauziehen zwischen mächigen umliegenden Nationen geprägt wurde. Die vertikale Anordnung der Streifen wurde einstmals von der französischen Trikolore beeinflußt. Die Farben der Flagge entsprechen den Farben des altehrwürdigen Herzogtums Brabant, dessen schwarzes Wappen einen gelben Löwen mit roter Zunge und roten Krallen enthält. Erstmals erschienen diese drei Farbenbänder im Gebiet des heutigen Belgiens vorübergehend auf einer Flagge im Jahre 1789 beim unerfolgreichen Versuch einer Unabhängigkeitserklärung gegenüber Österreich (Hapsburg). Die Streifen waren damals horizontal angeordnet und in der Reihenfolge (von oben nach unten) rot, schwarz und gelb.1830 wurde der Status Belgiens als unabhängiges Königreich international weitgehend akzeptiert. Am 23 Januar, 1831 wurde die heutigen Farben mit vertikaler Anordnung der Farbenstreifen offiziell eingeführt. Am 13. September 1831 entschied der Minister der Marine offiziell, dass der schwarze Streifen an den Fahnenmast angrenzen muss, der gelbe Streifen in die Mitte gehört und der rote Streifen aussen die Flagge vollenden solle.

Einige Fakten zu Brüssel:

  • Bevölkerung: 965.000 Einwohner
  • Anzahl Gemeinden: 19
  • Brüssel ist die kleinste der drei Regionen Belgiens.
  • In Brüssel-Hauptstadt leben Französischsprachige und Flamen; allerdings bilden die Französischsprachigen die Bevölkerungsmehrheit. Beide Sprachgruppen beanspruchen Brüssel als „ihre“ Hauptstadt und haben dort wichtige Institutionen etabliert.
  • Brüssel nimmt als Hauptstadt Belgiens und der EU sowie als Hauptsitz der Nato eine wichtige nationale und internationale Stellung ein. Im föderalisierten Belgien musste folglich eine Lösung für Brüssel gefunden werden, die den besonderen Aufgaben gerecht wird und sowohl von den Flamen als auch von Französischsprachigen getragen wird.
  • In Brüssel sind sowohl die Französische Gemeinschaft und als auch die Flämische Gemeinschaft für die Wahrnehmung der Gemeinschaftskompetenzen zuständig; dafür wurden komplexe, auf Brüssel abgestimmte Sonderstrukturen geschaffen.